Ein Spaziergang am Hohen Elbufer in Altona vom Rathaus über Neumühlen bis Övelgönne

Der Spaziergang an der Geestkante am nördlichen Rand des Urstromtales bietet eindrucksvolle Aus- und Weitblicke auf die Hafenlandschaft und die Elbe. Im 19. Jh. Anlass genug für wohlhabende Kaufleute, Reeder und Banker,sich repräsentative Anwesen inmitten großzügiger Landschaftsparks errichten zu lassen (damals allerdings gab es hier neualtchrikirche nur „Gegend“ zu bestaunen, noch keinen Hafen). Vieles hat die Zeiten nicht überdauert, manche Spuren aber der Anwesen der Heine, Donner oder Schröder haben sich erhalten. Auf unserem Rundgang schauen wir uns an, was von den großen Landschaftsparks der Oberschicht geblieben ist, ebenso aber die Reste der frühen Industrialisierung in Neumühlen und die Kapitäns- und Lotsenhäuser in Övelgönne; die wurden übrigens von einem früheren Bewohner (Peter Rühmkorf) mit Biarritz verglichen. Am "Alten Schweden" vorbei (woher wohl diese schräge Bezeichnung kommt?!) geht es weiter, immer die Containerbrücken (und ggf. -riesen) am Burchardkai im Blick. Die sich dort (auf der Südseite) anschließenden Pappelreihen geben Anlass zu der Frage, wie weit wohl inzwischen die Dinge mit der Eurogate-Terminal-Erweiterung gediehen sind.  Und westlich anschließend zeigt sich, jetzt schon ganz nah, die Lotsenstation Finkenwerder, ein Schumacher-Backsteinbau von 1914. Letzter Programmpunkt dieses Spaziergangs ist Schröders Elbpark, der, nachdem der hier sehr steile Geesthang erklommen ist,  einen eindrucksvollen Ausblick auf die Elbe und das Hafengeschehen bietet. Rück- bzw. Weiterfahrt mit Bus 286 vom Halbmondsweg bis S-Bahn Othmarschen. Aktivisten gehen bis Teufelsbrück (Bus 286 oder Hafenfähre) oder auch bis Blankenese.

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