Von der Schönheit des Nützlichen - ein Spaziergang  durch den Jenischpark in Flottbek

Als ornamented farm entstand der Jenisch-Park vor 200 Jahren nach englischem Vorbild: ein landwirtschaftliches Investment, das Schönes und Nützliches vereinen sollte. Der Besitzer und Investor Caspar Voght, ein reicher Hamburger Großkaufmann, erprobte damals Neuerungen jenischparkin Fruchtfolge, Pflanzenzucht, Düngung und Geräteeinsatz; auch dort, wohin der Spaziergang uns führt, wurden zu Voghts Zeiten Felder mit Getreide, Rüben und Kartoffeln bestellt.

Zugleich aber sollte die schöne Landschaft der Muße und der Erholung dienen, Voght gestaltete sie nach ästhetischen Gesichtspunkten mit Wegen, Hecken und Baumgruppen. Der heutige Park ist nur ein kleiner Teil des früheren Mustergutes; der Name geht auf den Senator Jenisch zurück, der das Anwesen 1828 von Voght kaufte. Unser Spaziergang folgt zum Teil dem belt walk, der den Park umrundet; außerdem besuchen wir die "den Freunden und der Muße" gewidmete Eierhütte und gehen zum Kaisertor mit dem Parkwärterhaus, das gerade wiederhergestellt worden ist. Der Rundgang endet im "pleasure ground" zwischen dem Jenischhaus und der Weißen Mauer am Hochrad. Von dort sind es 10 Minuten zurück zum S-Bahnhof Klein Flottbek; oder Sie nehmen den Bus 15 dorthin oder nach Altona.

Das könnte Sie auch interessierenBlankenese, Drei Parks im Westen, Altonaer Elbufer, Elbspaziergang

Joomla templates by a4joomla