Elbspaziergang II: St. Pauli Hafenkante vom Stintfang  an den Landungsbrücken bis zum Fischmarkt

Wir setzen unseren Spaziergang an der Elbkante fort: vom Stintfang, wo früher die Bastion Albertus war und heute die Jugendherberge steht, wenden wir uns zunächst dem pompösen Bismarck-Denkmal zu. Es entstand in den ersten Jahren des 20. Jh. und wurde von manchen Zeitgenossen in nationalreligiöser Aufwallung gefeiert, von andern als „Riesenpuppe“ verspottet. Vieles lässt sich im Zusammenhang mit diesem Denkmal (und anderen auch, oh ja!) zur hamburgischen Geschichte sagen.

Von Bismarck gehen wir Richtung Hafenkrone und genießen den Ausblick auf Elbe und Hafen. Wir werfen auch einen Blick auf die Neubebauung hinter den Repräsentationsbauten aus der Kaiserzeit – in der zweiten Reihe, auf dem Gelände der früheren Bavaria-Brauerei, sind kolossale neupaulihafenkante Hotel- und Bürobauten entstanden. Die „Hafenkrone“, mit der sich einst das Kaiserreich als Seemacht inszenierte, gerät darüber geradezu zur Fußnote: das Bernhard-Nocht-Institut, das Gebäude des Deutschen Wetterdienstes (früher Seefahrtsschule), das Hotel-Hafen-Hamburg (früher ein Seemannsheim). Der Rundgang endet bei der Fischauktionshalle am Fischmarkt, dort, wo einst ein Wirtshaus „all to nah“ zu Hamburg stand. Weiterfahrmöglichkeiten mit den Bussen 112 oder 383 (nach Altona oder Hbf.) oder mit den Hafenfähren.

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